Der (theoretische) Diskurs: Eine Zukunft für wessen Vergangenheit?
19–20.30 Uhr
Denkmalinventare ist niemals neutral - sie spiegeln die Werte derjenigen wider, die entscheiden, was erhaltenswert ist. Viel zu lange hat sich die Denkmalpflege auf die offensichtlichen Wahrzeichen der Mehrheitsgesellschaft konzentriert und dabei die Geschichte marginalisierter Bevölkerungsgruppen übersehen.
Die Veranstaltung, an welcher auch die Publikation «A Future for Whose Past?» vorgestellt wird, nimmst sich vor traditionelle Erzählungen in Frage zu stellen und zu diskutieren, wie die Denkmalpflege integrativer gestaltet werden kann. Wie können wir das Erbe neu denken, um verschiedene Stimmen besser zu repräsentieren? Was geschieht, wenn wir Zeugnisse umstrittener Geschichten bewahren? Diskutieren Sie mit uns über die Zukunft des Kulturerbes jenseits der Denkmäler, die wir bereits kennen.
Moderation : Prof. Hans-Rudolf Meier (Bauhaus uni Weimar)
Prof. Florence Graezer Bideau (HAT – EPFL)
Prof. Laura Hindelang (UniBe)
Eine Veranstaltung organisiert vom Lehrstuhl für Konstruktionserbe und Denkmalpflege (Prof. Dr. Silke Langenberg) der ETH Zürich im Rahmen der Ausstellung ‹Was War Werden Könnte: Experimente zwischen Denkmalpflege und Architektur›.
Ort: S AM, Steinenberg 7, Basel
Bild: AI Generated image, questionning AI’s response to the heritage of minorities, with the prompt: a place as a swiss heritage monument representing the minority of homeless people in Switzerland and not the typical swiss people, it should not be a monument, but a building or a place, without people on the image, Kodak Portra, 50mm lens --ar 3:2.
Created with Midjourney, 2024.